Weiter mit Marita Haude

Emsdettens SPD wird auch die nächsten beiden Jahre mit Marita Haude an der Spitze durch Wahlkämpfe und Alltagsarbeit gehen. Unterstützt wird sie dabei vom neugewählten Vorstand, besonders ihren Vertretern Jürgen Gries und Jürgen Osterhoff.

von l.n.r
Gerd Endemann (1. Kassierer), Berthold Terbrüggen (Beisitzer), Jürgen Coße (MdB), Elisabeth Veldhues (Landtagskandidatin),  Andreas Altergott (2. Kassierer), Jürgen Osterhoff (stellv. Vorsitzender), Sacha Höcker (Beisitzer), Marita Haude (1. Vorsitzende), Jürgen Gries (stellv. Vorsitzender), Matthias Hackethal (1. Schriftführer), Marvin Müller (Beisitzer), (nicht im Bild) Marietheres Hölscher (2. Schriftführerin)

 

Und so soll’s jetzt weitergehen – Nach dem Bericht von Marita Haude:

„Alle gucken auf Berlin, wenn es um gute Nachrichten über die SPD geht. Aber gerade hier in Emsdetten merke ich im Gespräch schnell, dass wir auch durch unsere eigene Arbeit hier am Ort uns ein gutes Ansehen erworben haben. Woran liegt das? Ganz einfach daran, dass wir über Jahre hinweg unbeirrt an unseren Kernthemen festhalten, auch wenn wir dafür nicht immer sofort eine Mehrheit erreichen können.

Beispiel Kindergärten

Jahrelang wurde uns vorgehalten, in Emsdetten hätten Eltern  kein Interesse an einer ganztägigen, pädagogisch hochwertigen Kinderbetreuung.  Eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, frühe Bildungschancen für alle Kinder – diese Themen haben wir seit vielen Jahren auch gegen die Meinung vieler Kritiker weiter verfolgt. Nach dem Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz für Kinder zwischen 3 und 6 Jahren, hat nun der Rechtsanspruch für Kinder unter 3 Jahren erhebliche Auswirkungen auf Emsdetten. Die Nachfrage nach Plätzen in Kindertageseinrichtungen ist steigend. Noch bevor im Sommer der neue Vier-Gruppen-Kindergarten an der Habichtshöhe eröffnet wird, hat der Rat der Stadt den Beschluss gefasst, eine weitere Kindertageseinrichtung auf dem Leomi Gelände zu bauen. Das ist das richtige Signal für junge Familien.

Beispiel Bezahlbares Wohnen

Jahrelang hörten wir auch in Emsdetten von  selbsternannten Experten, Emsdetten benötige keinen (weiteren) preiswerten Wohnraum. Wer hierher käme, wolle ein Häuschen im Grünen. Die SPD hat im Rat der Stadt immer wieder auf vorliegende  Zahlenverwiesen, die einen Bedarf für  die ganz Jungen aufzeigten, für alte Menschen, für  Alleinstehende aber auch für Familien mit vielen Kindern. Jetzt sehen wir den Wandel, an verschiedenen Stellen entsteht geförderter Wohnraum.

Wenn wir uns  umhören, wird aber auch schnell deutlich, dass diese Anfänge noch nicht genügen. Auch dieses Thema wird uns weiter begleiten und uns weiterhin für bezahlbaren Wohnraum einsetzen.

Anpacken! Mit dem Schwung der Neuen

Recht zu behalten tut gut, ist aber für uns im neuen Vorstand ist das vor allem Ansporn für die weitere Arbeit. „Anpacken für Emsdetten“ ist unser Slogan und bleibt es auch. In diesem Jahr 2017 will ich das aber auch übersetzen in „Anpacken für die SPD“, in NRW und im Bund. Denn um hier gute Arbeit zu leisten, benötigen wir die richtigen Rahmenbedingungen. Und dafür benötigen wir viele Mitstreiter/innen vor Ort, die bereit sind, sich als Ratsmitglieder, als sachkundige Bürgerinnen und Bürger oder im Ortsverein zu engagieren. Die Kandidatur von Martin Schulz hat  auch in Emsdetten neues Interesse an aktiver Mitarbeit  geweckt und viele neue Mitglieder haben sich unserer Partei angeschlossen.

Euch allen ein herzliches Willkommen!“