Die CDU sagte im Jugendhilfeausschuss am Montag, sie fände es sozial ungerecht, wenn die Kita-Gebühren progressiv seien, wenn also Gutverdienende einen höheren Anteil ihres Einkommens zahlen müssen als Geringverdienende. Bei einer fairen Gebührenordnung wäre es für alle der gleiche Anteil. Bei den meisten städtischen Gebühren wird jedoch unabhängig vom Einkommen der gleiche Satz verlangt. Sie sind also regressiv.

Wird also die CDU nächste Woche die aktualisierten Müllgebühren ablehnen, weil die Standardtonne bei Geringverdienern einen größeren Anteil des Einkommens schluckt als bei Gutverdienern? Oder gilt ihr Mitgefühl nur der „Gehobenen Mittelschicht“?