Am Grevener Damm muß etwas geschehen

„Ich wollte doch nur etwas Altglas wegbringen“, ärgert sich eine Frau aus der Nachbarschaft. „Aber soll ich etwa Möbel rücken oder wie neulich über ein Sofa klettern müssen?“ Nachbarn aus der Gegend rund um das Stadion am Grevener Damm stimmen ihr zu. „Das sieht hier immer wieder so aus.“

Auch der Politik ist dieser Schandfleck nicht entgangen. Helmut Laumann (SPD) sprach das Thema in der letzten Sitzung des Ausschusses für Infrastruktur an. Die Verwaltung gab an, ihr sei das Problem bekannt, sie wisse aber keine andere Lösung dafür, als den Platz vor den Containern regelmäßig durch den Bauhof säubern zu lassen. „Das kann aber keine langfristige Lösung sein“, befand Laumann. Er gewann die Unterstützung der SPD-Fraktion für die Suche nach Alternativen. Der Grundgedanke dabei ist, daß die Stelle in ihrer jetzigen Form zwar einerseits selbst mit Lieferwagen bequem zugänglich ist, andererseits aber von der Straße aus schlecht einsehbar, so daß Müllrowdies sich in ihrer „Arbeit“ dort ungestört fühlen können.

Der Plan hat entsprechend drei Stufen:

  1. Entfernung der Hecke, die zur Zeit die Container von der Straße trennt. Zugegeben, das wird von der Straße aus nicht so schön aussehen, hat aber den Vorteil, daß die illegale Entsorgung von Müll und Hausrat direkt unter den Augen der Passanten unwahrscheinlicher wird. Außerdem hat es den Nebeneffekt, daß im Verkehr von Fahrradfahrer/innen und Autofahrer/innen, die den Parkplatz verlassen wollen, eine bessere Sichtbarkeit geschaffen wird;
  2. Der Parkplatz wird bei Dunkelheit besser ausgeleuchtet. Auch das ist nebenbei im Interesse der dort Parkenden, für die sich das Sicherheitsgefühl erhöht;
  3. In der Nähe der Container wird eine Videoüberwachung eingeführt.